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st. marien

Ihre Kirchengemeinden in Parchim & Damm

Die vorerst letzte Bau-Etappe

9. April 2017 - 21:04 -- Robert Stenzel

Das 2010 gestartete Bausanierungsprogramm endet 2017/18. Ende Januar 2017 war das große Gerüst am Kirchturm wieder abgebaut. Wenn es die Temperaturen wieder erlauben, soll es im Inneren des Turmes vorangehen. Am Glockenstuhl und allem anderen Balkenwerk stehen Reparaturen an. Dabei muss der „Glockenweg“ im Inneren des Turmes wieder hergestellt werden. Die beiden 500 Jahre alten Glocken müssen gründlich hinsichtlich möglicher Schäden untersucht werden. Erst dann kann entschieden werden, was an ihnen getan werden muss. Auf jeden Fall wird die verkröpfte Aufhängung an den eingebauten Stahlträgern rückgängig gemacht. Die Läute-Technik mit ihren Motoren und elektrischen Anlagen muss entsprechend verändert werden.

Der Bauförderverein hat den Kirchengemeinderat aufgefordert, die Beschaffung einer dritten (und möglichst auch vierten) Glocke in die Wege zu leiten. Damit würden dann über 70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges die Kriegsverluste endlich behoben. Vielleicht könnte entsprechend dem Namen unserer St. Marien-Kirche eine der neuen Glocken nach dem Lobgesang der Maria „Magnificat ...“ heißen. Und die vierte Glocke könnte vielleicht „Jubilate Deo!“ heißen, um unsere Freude über die wiedergewonnene Vollständigkeit des Geläutes zu unterstreichen. Vielleicht sollten wir uns aber auch mit drei Glocken begnügen und uns auf bessere Beleuchtung und Heizung der Kirche konzentrieren? Darüber muss beraten werden.

Für den Fortgang der Arbeiten im Inneren der Kirche ist der Restaurator aufgefordert, demnächst einen Vorschlag zur Ausführung der restlichen Arbeiten vorzulegen. Es besteht inzwischen Übereinstimmung, dass im Altarraum alle 12 der berühmten Apostelbildnisse wieder entstehen sollen. Es würde der liturgischen Funktion des Raumes widersprechen, bei sechs der Bilder nur Fragmente an der Wand zu fixieren. Im September 2017 ist der 100. Todestag von Willi Schomann; wir dürfen gespannt sein, wie bis dahin mit seinem Werk umgegangen sein wird.

Bisher haben über 150 namentlich genannte Spender mit Spenden bis zu 1000 € zum Aufbringen der nötigen Eigenmittelanteile beigetragen. Außerdem danken wir bisher 21 Spendern für Spenden über jeweils 1000 €. Diese Spendenmittel versetzen uns in die Lage, nun auch die nicht förderfähige Beschaffung der im 2. Weltkrieg verlorenen kleineren Glocke(n) und dann vielleicht auch bald ein gutes Beleuchtungskonzept des Kirchen-Innenraumes in Angriff zu nehmen.

Seien Sie alle herzlich eingeladen, sich an den gelungenen Arbeiten zu freuen und unser schönes Kirchengebäude mit Leben zu erfüllen!

H. Brause, 20.02.2017

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